Schutzhundausbildung

Der Schutzhundesport wird von vielen Hundebesitzern abgelehnt und falschinterpretiert. Hier wird oft von „scharf machen“ oder  „Kampfhunden“ geredet.Das sind Vorurteile und diese haben fast immer ihren Ursprung in der Unkenntnis.Einen aufmerksamen Hund mit starkem Wesen hätte jeder gerne. Die zunehmende Vermenschlichung unserer Hunde führt aber häufig zu Missverständnissen und zunehmend zu Verhaltensstörungen bei immer mehr Hunderassen.

Der Beutetrieb ist dem Hund angeboren und sei er auch noch so klein und „süß“. Seine Abstammung vom Wolf kann und will er nicht leugnen. Er ist ein Raubtier mit starkem Beuteverhalten.

Ein professionell ausgebildeter Schutzhund kann seinem Beutetrieb gerecht werden. Er kämpft um den Schutzarm des Helfers, um selbst in höchster Reizlage seinem Hundeführer zu gehorchen. Er hat gelernt, dass Ihm ansonsten jedesmal die Beute (Schutzarm) verwehrt wird. Das spielerische Erbeuten dieses Schutzarmes bringt dem Hund ein enormes Selbstvertrauen, aber zugleich auch einen zuverlässigen Gehorsam.

Von so ausgebildeten Hunden geht keine Gefahr für den Menschen aus. Die sogenannten Beißvorfälle kommen fast ausschließlich aus den Reihen der nicht ausgebildeten und somit auch schlecht kontrollierbaren Hunde.

Es ist eine Bereicherung, einem gut erzogenen und aufmerksamen Hund auf dem Spaziergang zu begegnen.
Achten Sie mal drauf: Gut erzogene Hunde fallen überall angenehm auf !